Philosophie

apollis – Institut für Sozialforschung und Demoskopie ist eine private Forschungseinrichtung, die seit 1993 empirische Untersuchungen im Auftrag öffentlicher und privater Kunden durchführt.

In Südtirol, am Schnittpunkt zweier Kulturräume gelegen, sind wir primär im regionalen Kontext tätig. Die Vorteile der Dreisprachigkeit (Deutsch, Italienisch, Englisch) werden zunehmend auch in internationalen Forschungszusammenhängen eingebracht.

Wir legen großen Wert auf Kundennähe, Praxisrelevanz, Objektivität und wissenschaftliche Sorgfalt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die enge Zusammenarbeit mit unseren Auftraggebern und Projektpartnern, angefangen von der Formulierung der Forschungsfragen bis zur Umsetzung der Ergebnisse.

Als praxisorientiertes Forschungsinstitut nutzen wir je nach Aufgabenstellung quantitative und/oder qualitative Methoden. Unsere Methodenkompetenz und die multi-disziplinäre Zusammensetzung des Teams erlauben es uns, Fragestellungen aus den verschiedensten Themenbereichen zu bearbeiten.

Aufgrund des regionalen Charakters der Einrichtung sind die Themenbereiche relativ breit gestreut. Trotzdem haben sich in den letzten Jahren einige Schwerpunkte herauskristallisiert: Es liegen eine Reihe von Arbeiten in den Bereichen der Arbeitsmarktforschung, im Bereich der Aus- und Weiterbildung sowie im Bereich der politischen Marktforschung vor. Eigenständige Bereiche bilden die Marktforschung sowie Fragen des Verkehrsverhaltens. Daneben werden verschiedene andere Problemkreise berührt, etwa Fragen des Natur- und Landschaftsschutzes oder Themen der Gesundheitspolitik. Ein großes aus mehreren Teilen bestehendes Forschungsprojekt beschäftigt mit den sozioökonomischen Aspekten der Einkommensverteilung.

Trotz dieser thematischen Breite sind es immer wieder ähnliche Zielsetzungen, an denen sich die Untersuchungen orientieren. Sie lassen sich durch Schlagworte wie Kundenzufriedenheit, Evaluation, Konsumentenverhalten, Bekanntheits- und Verbreitungsgrad, Bedarfsanalyse oder Imageerhebung charakterisieren. Dabei handelt es sich häufig um Konzepte und theoretische Bezüge, die relativ unabhängig von der konkreten Fragestellung Gültigkeit haben und wo sich Erfahrungen aus einem Sachbereich relativ leicht auf andere übertragen lassen.
 
    Blick aus unseren Büroräumen auf den Bozner Dom

Grundsätzlich werden die Untersuchungen möglichst praxisnah und umsetzungsorientiert konzipiert. Deshalb steht am Anfang zumeist eine Phase der präzisierenden Zielformulierung mit dem Auftraggeber, während die Ergebnisse in der Regel nicht nur als Bericht vorgelegt, sondern auch persönlich präsentiert werden (im Rahmen eines Gesprächs, eines internen Seminars oder einer Pressekonferenz). Interdisziplinarität und die Einbeziehung externer Fachwissenschaftler/innen sind weitere Charakteristika der Arbeitsweise von apollis. Mehrfach haben wir deshalb mit universitären und nicht universitären Einrichtungen im In- und Ausland bei der Durchführung von Projekten kooperiert.

Die Spezialisierung des Instituts liegt allerdings weniger in den Sachgebieten und Fragestellungen der durchgeführten Untersuchungen als in den dabei verwendeten Forschungsmethoden, die alle dem Bereich der empirischen Sozialforschung zuzuordnen sind. In erster Linie kommen in diesen Untersuchungen standardisierte Befragungstechniken wie telefonische, persönliche und schriftliche Interviews zum Einsatz. Bei Bedarf werden diese ergänzt durch Literaturstudien, Datenrecherchen oder sekundärstatistische Auswertungen. Je nach Fragestellung und Rahmenbedingungen einer Untersuchung wird auch mit qualitativen Verfahren, etwa Leitfadeninterviews, Gruppendiskussionen und Workshops gearbeitet.

Die Analysemethoden sind natürlich abhängig vom Erhebungsverfahren. Bei quantitativ ausgerichteten Untersuchungen werden neben Techniken der Datenexploration und der deskriptiven Statistik auch höhere statistische Methoden eingesetzt.