Zweiter Aufbruch: Aktives Altern durch berufliche Neuorientierung
Zeitraum: 2009-2010 |
Hintergrund des Projekts
Das Konzept des Aktiven Alterns steht in direktem Zusammenhang mit der Alterung der Gesellschaft und gilt als positives Modell für die Zukunft. Der gesellschaftliche Beitrag älterer Menschen, auch bezogen auf die Arbeitswelt, wird dabei als wesentlich erachtet. Beschäftigung gilt auch als Schlüsselfaktor, um die ältere Bevölkerungsgruppe vor Verarmung und sozialem Abstieg zu schützen. Die Verbesserung der Arbeitsmarktsituation für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist daher ein wichtiges Anliegen der europäischen Beschäftigungspolitik.In Südtirol weisen ältere Erwerbstätige eine niedere Beschäftigungsquote auf, die mit 39,8% (2008) zwar höher als im Durchschnitt für ganz Italien liegt (34,4%), dennoch aber weit unter dem Ziel der Lissabon-Strategie von 50%. Während die männliche Quote diesem Ziel mit 49,1% nahe kommt, besteht bei Frauen mit einer Quote von nur 31,0% ein großer Nachholbedarf.
Ziel des Projekts
Das Projekt zielt auf die Ermittlung von Faktoren, die den längeren Verbleib am Arbeitsplatz bzw. den Wiedereintritt von Männern und Frauen ab 55 Jahren ins Erwerbsleben fördern. Auf Basis dieser Analyse sollen Maßnahmenvorschläge entwickelt werden, um die Arbeitsmarktsituation von älteren Erwerbstätigen in Südtirol zu verbessern und ihre Leistungsfähigkeit sowie Motivation für eine längere berufliche Aktivität zu erhöhen. Die spezifische Situation von Frauen als auch von Migrantinnen und Migranten soll dabei besonders berücksichtigt werden.Arbeitsphasen
- Sekundärdatenanalyse zur Erwerbssituation von Personen im Alter von 55 bis 70 Jahren in Südtirol.
- Befragung zu den Gründen für Erwerbs- bzw. Nichterwerbstätigkeit von Personen zwischen 55 und 70 Jahren.
Kontakt
Dr. Hermann AtzDownload


